PetitionsausschussMeine Rolle im PetitionsauschussDem Petitionsausschuss gehöre ich als stellvertretendes Mitglied an. Obwohl stellvertretende Mitglieder in der Regel nicht selbst Petitionen bearbeiten, habe ich mich zur Entlastung meiner Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt, Petitionen zu übernehmen, die den Bildungsbereich und hier insbesondere Fragen der Studienfinanzierung und des Hochschulzugangs betreffen. Dies macht aufgrund meiner Expertise und der Sachnähe zu meinen Berichterstatter-Themen im Bildungsausschuss auch Sinn. Was ist der Petauschuss eigentlich?Der Petitionsausschuss gilt als Seismograf, der die Stimmung in der Bevölkerung ganz genau aufzeichnet. Der Petitionsausschuss registriert es als Erster, wenn Gesetze „klemmen”, wenn also ihre Wirkung nicht so ist, wie von der Bundestagsmehrheit erhofft. Und er weiß immer schon sehr früh, wo Handlungsbedarf besteht. Im Internetzeitalter hat er sich konsequent für das neue Medium geöffnet und die Teilhabe der Bürger beispielhaft um die Chancen eröffnet, die das Einreichen, Mitzeichnen und Diskutieren von Petitionen online bietet. E-Petitionen und MassenpetitionenNach einer Versuchsphase ist die „E-Petition”, die über das Internet eingereichte Eingabe, in den Dauerbetrieb übergegangen. Und sie wird lebhaft genutzt. Nicht nur, weil sich die Schreibgewohnheiten immer mehr vom Brief zur Mail verändern, sondern auch, weil hier die Gelegenheit besteht, einem öffentlich bedeutsamen Anliegen per Tastendruck beizutreten und auch bereits im Vorfeld der politischen Debatte im Parlament eine Bürgerdebatte auf der Internetpräsenz des Bundestages zu führen. Daneben hat aber auch die „klassische” Petition nichts von ihrem Rang verloren. Wir Abgeordneten versuchen, mithilfe des Ausschussdienstes möglichst vielen Petenten zu ihrem Recht zu verhelfen. |
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