Zu Besuch beim Familien-unternehmen Karle Recycling

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10.07.2013
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Im Rahmen seiner Unternehmensbesuche hat Dr. Stefan Kaufmann die Firma Karle Recycling besichtigt. Mehr als 5.000 Tonnen Schrott werden am hochmodernen Standort in Stuttgart-Feuerbach jeden Monat unter Einhaltung strengster Umweltstandards verarbeitet. Seit 1948 ist dieses Familienunternehmen in Stuttgart ansässig und beschäftigt in der Unternehmensgruppe rund 100 Mitarbeiter und einige Auszubildende. Geschäftsführer Stephan Karle ist stolz darauf, dass es unter den Mitarbeitern nahezu keine Fluktuation gibt. Die meisten Mitarbeiter, die bei ihm anfangen, gehen auch dort in Rente. Der Anlass des Gesprächs war jedoch ein ernstes Thema: Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) im letzten Jahr kommt es aufgrund der dortigen unbestimmten Rechtsbegriffe in der Umsetzung des Gesetzes durch die Länder bisweilen zu großen Problemen für gewerblichen Entsorgungsunternehmen. Die privatwirtschaftliche Sammeltätigkeit wird durch ein Nahezu-Monopol kommunaler Sammelunternehmen nahezu unmöglich gemacht. Für Privatpersonen besteht sogar eine Überlassungspflicht ihrer Wertstoffe an die Kommunen. „Dies erscheint mir sehr problematisch“, sagt Kaufmann. Privatpersonen erhalten von kommunalen Sammlern keinerlei Vergütung für ihre Rohstoffe; von gewerblichen – wie von Karle – beispielsweise schon. Da die wenigsten Kommunen neben der bloßen Sammlung auch ein entsprechendes Recycling der Rohstoffe vornehmen können, versteigern diese die kostenlos erhaltenen Rohstoffe wiederum meistbietend europaweit. „Ein staatliches Monopolsystem bringt dem Bürger kaum Vorteile, statt dessen werden private Wettbewerber verdrängt. Dies fördert nicht gerade die Innovationsfreude und -fähigkeit unseres Mittelstandes“, stellt Kaufmann fest.

BU: Von links: Geschäftsführer Stephan Karle, Geschäftsführer Jürgen Karle sowie Dr. Rainer Cosson, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen.

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