Treffen mit Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell

Aktuelles
03.02.2015

In der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung hatten wir den deutschen Chemie-Nobelpreisträger 2014, Prof. Dr. Stefan Hell, zu Gast.
Stefan Hell ist ein genialer Physiker, der schon früh die in der Mikroskopie über 100 Jahre als unüberwindbar geltende sogenannte Abbesche Auflösungsgrenze in Frage gestellt hat. Nach vielen schwierigen Jahren der Forschung - in der er mit seinen Thesen gegen den Mainstream stand - hat er es geschafft, die Mikroskopie zu revolutionieren.
Bei der von ihm erfundenen STED-Mikroskopie ist die Auflösung nicht länger durch die Lichtwellenlänge begrenzt. Dadurch ist es erstmals möglich, Strukturen in einer Zelle mit einer heute bis zu zehnmal besseren Detailschärfe im Vergleich zu herkömmlichen Fluoreszenzmikroskopen zu beobachten. Sogar Lebensvorgänge im Inneren lebender Zellen lassen sich damit "live" mit Nanometer-Auflösung verfolgen. So gelang es dem Team um Hell, erstmals die Bewegungen von Botenstoff-Bläschen in einer Nervenzelle in Echtzeit zu "filmen" - mit 33 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von rund 70 Nanometern.

Mit Prof. Dr. Stefan Hell haben wir über das deutsche Wissenschaftssystem gesprochen, das nach seiner Auffassung auch Schwächen hat, aber mit Organisationen im Wissenschaftssystem wie der Max-Planck-Gesellschaft stehen wir an der absoluten Weltspitze. Ein wirklich sehr interessantes Gespräch mit einer außergewöhnlichen Person, mit einem außergewöhnlichen Lebensweg.

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