Berliner Erklärung: "Gemeinsam gegen Homophobie. Für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport".

Aktuelles
17.07.2013
Bundestagswahl 2013

"Auf Initiative der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld unterzeichneten Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter-Friedrich, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, Spitzenfunktionäre des Sports, Fußballvereine und weitere Verbände heute die Berliner Erklärung "Gemeinsam gegen Homophobie. Für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport".

Als Mitglied im Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld begrüße ich die Initiative - Sport und Wirtschaft geben damit gemeinsam Impulse für die Akzeptanz von Homosexuellen. Von den 15 unterzeichnenden Personen und Institutionen der ,Berliner Erklärung' geht ein wichtiges, gesellschaftliches und sportpolitisches Signal aus, dass wir Homosexualität im Sport nicht länger tabuisieren dürfen und uns aktiv gegen Homophobie engagieren müssen. Das geplante Modellprojekt 'Fußball für Vielfalt' kann hier mit Bildungs- und Aufklärungs-Maßnahmen eine Vorreiterrolle einnehmen."

Der Wortlaut der "Berliner Erklärung":
"Als AkteurInnen und PartnerInnen des Sports fühlen wir uns dessen integrativer Kraft in unserer Gesellschaft verpflichtet: Der Sport steht für Vielfalt, er verbindet Menschen unterschiedlichster Herkunft, Weltanschauung und Persönlichkeitsattribute. Zentrale Werte im Sport sind Respekt, Toleranz und Fair Play. Nachdrücklich anerkennen wir die bedingungslose Umsetzung dieser Werte im Sport. In weiten Teilen des Sports sind homophobe Tendenzen dennoch nach wie vor stark ausgeprägt, homosexuelle Sportlerinnen und Sportler fühlen sich diskriminiert und in ihren Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Zudem wird das Attribut der (vermeintlichen) homosexuellen Orientierung gezielt für Anfeindungen, Verunglimpfungen und Herabsetzungen sowie als Ventil für eigene Ängste, Frustrationen und Aggressionen im Sport eingesetzt. Wir setzen uns von daher für ein aktives Vorgehen gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports ein. Wir unterstützen Maßnahmen zur Förderung eines vorurteilsfreien Klimas sowie zur Schaffung einer Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und Achtung. Solche Maßnahmen sollten vor allem auch auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet sein, um entsprechende Haltungen im Zuge ihrer Identitätsentwicklung zu stärken. Um diese Maßnahmen möglichst adressatengerecht anbieten zu können, sind empirisch belastbare Daten zur Homophobie im Sport unabdingbar. Wir unterstützen von daher entschieden die Intensivierung der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet. Das Zusammenwirken möglichst vieler Einrichtungen des Sports und der Zivilgesellschaft für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport bietet die besten Voraussetzungen für einen nachhaltigen Wandel im Denken und Handeln aller Beteiligten."

Infos zu den Erstunterzeichnern und der Bildungsinitiative der Stiftung finden Sie auf www.fussball-fuer-vielfalt.de.

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